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Kabellos vom Laptop zum Beamer


Festinstallierte Beamer haben einen Nachteil. Man braucht entweder eine sehr gute und feste Verkabelung oder ein sehr langes Kabel.Ein Auftraggeber und sehr guter Bekannte hat vor einiger Zeit ein Spezialitätengeschäft in Leipzig aufgemacht und als mitfiebernder Liebhaber von Fußbal und Filmen von Sophia Loren natürlich nachträglich einen Beamer installiert. Jedoch hängt das Ding sehr weit oben und den sichtbar störenden Kabelsalat kann man sich vorstellen. Hinzu kommt eine ungünstige anordnung der Technik im Raum, die es dem Sprecher nicht erlaubt während einer Präsentation vor dem Publikum und mit dem Rücken zur Leinwand zu stehen…

Jetzt gibt es dafür eine Lösung, die für ein solches Problem optimal geeignet ist.  TruLink™ Wireless USB to VGA Adapter Kit heißt das 2-Teilige Inovationspreis gekrönte Gerät und überträgt das Videosignal vom Rechner zum Beamer kabellos. Teil 1 ist ein USB-Adapter

und das 2. Gerät wird direkt an den Beamer über die angeschlossen. An dieses können dann bis zu 6 USB-Sender das Signal übertragen werden.

Die übertragung kann dann in einem Radius bis ca. 18m stattfinden.
Was ich ungünstig finde, ist die Tatsache, dass dieses Gerät (momentan) nur diesen passenden USB Adapter verträgt. Das Bedeutet, dass für die Übertragung vom Videosignal z.B. vom Fernsehempfänger auf einem anderen Weg gelöst werden muß.
Der Listenpreis für das Set beträgt momentan $239.99, allerdings könnte mach eine Interrierverbesserung es Wert sein.


Weitere Infos sowie technische Details und die Bestellmöglichkeit findet man unter: http://www.cablestogo.com/product.asp?cat_id=1501&sku=29572

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3 Gedanken zu “Kabellos vom Laptop zum Beamer

  1. Bin bei den Dingern immer skeptisch was die Framerate angeht. Für ne Powerpoint geschichte reicht’s immer, aber ein Fußballspiel?
    Fast schon ein wenig verarscht fühlt man sich bei solchen Sätzen:
    Video streaming is supported up to 720p (720p only available at resolution of 1024×768 or lower)

  2. Also ganz verkehrt is es nicht. Auf dem Markt existieren die USB-Grafikkarten bereits, die laut Tests garnicht so übel abschneiden. Für aufwendige Spiele ist diese Lösung natürlich nicht geeignet.

  3. Ich habe mich auch ziemlich lange mit dieser Problematik beschäftigt und bin zum Entschluss gekommen, dass es noch keine vernünftige und kostengünstige kabellose Lösung zum HDMI-Kabel gibt. Viele Wireless-Technologien sind arg Beschränkt in der Bitrate, haben Bildabbrüche und brauchen direkten Sichtkontakt. Außerdem brauchen diese Geräte auch einen Stromanschluss, d.h. ein Stromkabel muss trotzdem an die Decke gezogen werden. Bis sich der Jungle bei dem WHDMI gelichtet hat, dauert es wohl noch paar Jährchen und dann stehen wir wieder vor einem noch größeren Problem: 4K-Inhalte unkomprimiert über die Luft zu transportieren.

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